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Verein Suneboge

Seit 1975. Mitten in Zürich.

Wohnen, Beschäftigung, Überlebenshilfe – alles unter einem Dach. Wir begleiten Menschen mit Suchtmittelabhängigkeit und psychischen Erkrankungen. Niederschwellig, verlässlich, auf Augenhöhe. Seit 50 Jahren.

Seifenblasen schweben zwischen grünen Bäumen, dahinter das Suneboge-Haus.

Vision

Lebensraum schaffen.

Soziale Integration steht im Zentrum. Wir schaffen Wohn- und Lebensraum für Menschen am Rande der Gesellschaft. Der Suneboge ist Teil des sozialen Gefüges dieser Stadt – und trägt zum sozialen Frieden und zur Lebensqualität in Zürich bei. Das zeigt sich besonders in unseren Angeboten zur Überlebenshilfe.

Haltung

Individuell begleiten.

Wir arbeiten ohne vordefinierte Ziele. Stattdessen suchen wir gemeinsam mit den Bewohner:innen nach individuellen Lösungen. Unsere Niederschwelligkeit öffnet die Tür auch für Menschen, die Mühe haben, einen Platz zu finden. Wir bauen auf das, was da ist. Nicht auf das, was fehlt. Der Suneboge ist Zuhause. Deshalb zählt die Mitsprache der Bewohnenden. Ihre Pläne und Ideen prägen, was wir tun.

Werte

Was uns leitet.

  • Selbst­bestimmung respektieren

    Menschen gestalten ihr Leben selbst. Wir begleiten, sie entscheiden.

  • Potenziale erkennen

    Wir sehen, was geht. Nicht, was nicht mehr geht.

  • Auf Augenhöhe begegnen

    Wir begegnen mit Respekt und Vertrauen in die Fähigkeiten unseres Gegenübers.

  • Transparent handeln

    Wir kommunizieren klar, ehrlich und wohlwollend. Nach innen wie nach aussen.

Team Suneboge

Verschiedene Köpfe. Eine Richtung.

Unser Team trägt den Suneboge. Verschiedene Fachrichtungen arbeiten zusammen, ergänzen sich, lernen voneinander. Was uns verbindet: die Werte des Suneboge. Partizipativ geführt, gemeinsam weiterentwickelt.

Leitung und Support

  • Marianne Graf

    Gesamtleitung

    Por­t­rät von Marianne Graf
  • Richi Blättler

    Leitung Betreuung

    Por­t­rät von Richi Blättler
  • Leana Duss

    Leitung Finanzen & Personal

    Por­t­rät von Leana Duss
  • Christoph Betulius

    Leitung Agogik & Nachtwachen

    Por­t­rät von Christoph Betulius
  • Monika Fumagalli

    Finanzen & Personal

Betreuung Wohnen

  • Anna Margolis

    Por­t­rät von Anna Margolis
  • Daniela Hauser

    Por­t­rät von Daniela Hauser
  • Jan Kutschera

    Por­t­rät von Jan Kutschera
  • Michael Pfister

    Por­t­rät von Michael Pfister
  • Monika Beresova

    Por­t­rät von Monika Beresova
  • Shannon Jörg

    Porträt von Shannon Jörg
  • Uorsin Stampfli

    Por­t­rät von Uorsin Stampfli

Nachtwachen

  • Asghar Egli

    Por­t­rät von Asghar Egli
  • Martina Baumann

  • Tim Flüeler

    Por­t­rät von Tim Flüeler

Agogik

  • Mary Keist

    Wäscherei & Hausdienst

    Por­t­rät von Mary Keist
  • Matthias Münch Cobos

    Küche

    Por­t­rät von Matthias Münch Cobos
  • Roman Kiefer

    Küche

    Por­t­rät von Roman Kiefer
  • Simon Krähenbühl

    Hausdienst & Sicherheitsbeauftragter

    Por­t­rät von Simon Krähenbühl

Unser agogisches Team wird unterstützt durch Teilnehmende aus der Beschäftigung und Zivildienstleistende. Sie sind ein wichtiger Teil des Ganzen.

Geschichte

Vom Notbehelf zur Institution. 50 Jahre Suneboge.

Der Suneboge entstand aus der Not heraus. Was als Notunterkunft begann, ist heute eine etablierte Institution mit klarer Haltung. Die DNA von damals prägt uns bis heute.

  • 1963

    Der Bunker unter dem Helvetiaplatz

    Zürich erlebt die letzte Seegfrörni. Über 20 Minusgrade. Hunderte Obdachlose versuchen, sich in den Beizen der Stadt aufzuwärmen. Die «Räuberhöhle» an der Neufrankengasse platzt aus allen Nähten. Pfarrer Ernst Sieber erhält von der Stadt den Schlüssel zum Bunker unter dem Helvetiaplatz – als Notlösung für die sichtbare Not.

  • 1975

    Die Arbeits­gemein­schaft entsteht

    Am 17. Dezember 1975 wird die «Arbeitsgemeinschaft Obdachloser» gegründet – die Nachfolgeinstitution des Bunkers unter dem Helvetiaplatz. Der neue Standort: die Liegenschaft zwischen Gerechtigkeits- und Friedensgasse. Rechtlicher Träger ist ein Verein. Prägend: Röbi Widmer, der erste Mitarbeiter. Er hatte sich auf das Inserat «Mensch gesucht» bei Pfarrer Ernst Sieber beworben. Und bleibt bis 2010.

  • 1998

    Vom Nothelfer zur Institution

    Die «Arbeitsgemeinschaft Obdachloser» wird zur «Wohn- und Arbeitsgemeinschaft Suneboge». Der neue Name bildet die Realität ab: Aus der begleiteten Selbsthilfeorganisation sind professionelle, qualifizierte Angebote im Wohn-, Arbeits- und Gemeinschaftsbereich geworden. Die Überlebenshilfe-Angebote – Bistro, günstiges Essen, Kleidertausch, Hygieneangebote – bleiben erhalten.

  • Heute

    DNA von damals, Haltung von heute

    Der Suneboge ist nach wie vor ein besonderer Ort. Die Pionier-DNA von 1975 ist noch spürbar: Empowerment, Ressourcen- und Lösungsorientierung – früher anders gelebt, aber auf dem gleichen positiven Menschenbild aufgebaut. Am 17. Dezember 2025 feierten wir 50 Jahre Suneboge. Wir blicken zurück auf den Tag, als die ersten Sunebögler eingezogen sind und das Haus zu einem Zuhause gemacht haben. Und sind gespannt auf die nächsten 50 Jahre.

Verein Suneboge

Unabhängig. Gemeinnützig. Ehrenamtlich.

Berichte

Transparent. Informativ.

Hier finden Sie unsere Jahres- und Finanzberichte als Download.

Jahresberichte

Einblicke in unsere Arbeit

Der Jahresbericht 2024 erschien als Jubiläumskalender – mit Fotos von Bewohner:innen und Beschäftigten sowie zwölf Textbeiträgen aus dem Umfeld des Suneboge.

Finanzberichte

Die Zahlen im Detail

Ab 2024 wurde die Jahresrechnung separat ausgewiesen. Davor war sie Bestandteil des Jahresberichts. Der Bericht der Revisionsstelle ist jeweils beigelegt.

50 Jahre Suneboge

Einblicke hinter die Kulissen

Zum Jubiläum ist ein Kalender mit Geschichten und Porträts erschienen. Hier eine Auswahl.

  • «Ein Ort der Liebe und des Widerstands»

    Friederike Rass:

    Winter 1963: Der Zürichsee friert zu, und ein junger Pfarrer öffnet einen Bunker für Obdachlose. Was als Notlösung begann, sollte elf Jahre überdauern.

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  • «Der Verein Suneboge»

    Gertrud Würmli:

    Die Vereinspräsidentin über zehn Jahre Vorstandsarbeit – und darüber, was sich verändert hat, seit Ernst Sieber noch mit am Tisch sass.

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  • «Zürich – liebenswert und liebesbedürftig»

    Monika Stocker:

    Zürich glänzt in internationalen Rankings. Doch die Stadt hat auch eine Rückseite. Die ehemalige Stadträtin über Mitmenschlichkeit und populistisches Geschwafel.

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  • «50 Jahre Pioniergeist»

    Raphael Golta:

    Professionell, pragmatisch, unkompliziert – so beschreibt der Vorsteher des Sozialdepartements die Zusammenarbeit mit dem Suneboge. Und: ein Beispiel dafür, was zivilgesellschaftliches Engagement bewirken kann.

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Gemeinsam bewegen wir mehr